01 — Kunde
Das Projekt
VetEvent ist eine ukrainische Schule für Tierärztinnen und Tierärzte: Kurse und Webinare zu Nephrologie, Ernährung und Dermatologie, gehalten von praktizierenden Fachleuten. Gebraucht wurde keine Website über Kurse, sondern eine Plattform, auf der die Kurse leben: Lehrplan, Lektionen, Zugänge, Zahlung und ein Konto für Teilnehmende.
02 — Kontext
Die Aufgabe
Tierärzte lernen zwischen zwei Sprechstunden, am Smartphone, zehn Minuten am Stück. Die Plattform muss also ohne Umwege in eine Lektion lassen und sich merken, wo jemand stehen geblieben ist.
Die Kurse halten verschiedene Autoren, inzwischen mehr als zehn. Jeder muss seinen Kurs selbst hochladen, in Lektionen gliedern und Durchgänge starten, ohne Entwickler und ohne manuelle Freischaltung. Der Unterschied zwischen „Website über Kurse“ und „Plattform“ ist einfach: Im ersten Fall endet der Verkauf mit einer E-Mail samt Link, im zweiten beginnt das Lernen, und dafür steht das System ein.

03 — Lösung
Die Umsetzung
3.1
Ein Kurs als System, nicht als Seite
Jeder Kurs ist Lehrplan, Videolektionen, Material und der Fortschritt des Teilnehmers. Die Kursseite zeigt, was man lernt, aus welchen Lektionen er besteht und wer unterrichtet. In der Lektion: Video, Skript, Dateien und eine Themenliste mit Erledigt-Markierungen, der Arzt kehrt genau dorthin zurück, wo er aufgehört hat.


3.2
Zahlung und Zugang ohne Menschen dazwischen
Der Teilnehmer bezahlt und landet sofort in der ersten Lektion. Keine „Warten Sie auf den Link“-Mails, keine manuelle Freischaltung. Katalog mit Preisen, Warenkorb, kostenlose Webinare als Einstieg in den Funnel: alles in der Plattform.




3.3
Der Autor baut den Kurs selbst
Der Kurs-Baukasten arbeitet direkt im Adminbereich: Beschreibung, Cover, Video, Lektionen, Preis, Zertifikat. Neuer Kurs, neue Lektion, neuer Durchgang: der Dozent legt es ohne Entwickler an. Für ein Bildungsprojekt ist das der Kern, es lebt von ständiger Veränderung.

3.4
Viele Dozenten auf einer Plattform
Fünfzehn Dozenten, jeder mit eigener Seite und eigenen Kursen. Die Plattform unterscheidet Autoren, zählt ihre Kurse und zeigt dem Teilnehmer, wer genau unterrichtet. Die Schule wächst durch neue Dozenten, nicht durch neue Websites.

3.5
Für Tierärzte gebaut, nicht „für ein LMS“
Aufgebaut auf Tutor LMS mit Anpassungen für die tiermedizinische Lehre: Design mit eigenen Illustrationen, ein Block „für wen“ mit Video, Vorteile, Bewertungen von Tierärzten. Alles auf Ukrainisch, auch das Teilnehmerkonto.
04 — Fazit
Das Ergebnis
Verkauf und Freischaltung laufen ohne Menschen: Die Autorin kümmert sich um Inhalte, nicht um das Verschicken von Passwörtern. Der Teilnehmer lernt am Smartphone zwischen Sprechstunden und verliert nie seine Stelle im Kurs.
Die Kundin kam mit einem zweiten Projekt zurück, der Website Care2Pets zur Tierernährung. Ihre Bewertung steht im Bereich Referenzen.
