Zuerst die Leistungsseite, später der eigene Teileshop. Das Zweite ist aus dem Ersten gewachsen — das Beste, was einem Projekt passieren kann.
Die Aufgabe
Ein Klempner in London: Noteinsätze, Installation, Reparatur. Der Markt ist eng, und die Entscheidung für einen Anruf fällt in Minuten — oft am Telefon und oft im ungünstigsten Moment.
Später kam eine zweite Aufgabe hinzu: Ersatzteile direkt verkaufen, statt die Kundschaft in den Laden um die Ecke zu schicken.
Die Umsetzung
Die Leistungsseite ist um Dringlichkeit herum gebaut. Wenn ein Rohr leckt, interessiert die Firmengeschichte niemanden. Gebraucht werden eine Telefonnummer, das Einsatzgebiet und die Gewissheit, dass jemand kommt.
Der Shop kam als eigene Schicht dazu und nicht als Umbau der Website. Leistungen und Waren sind unterschiedliche Kaufwege; sie auf einer Seite zu vermengen verdirbt beide.
Eine Infrastruktur für zwei Richtungen: gemeinsame Domain, gemeinsame Verwaltung, gemeinsame Bearbeitung der Anfragen. Der Inhaber führt nicht zwei Haushalte.
Das Ergebnis
Der Handwerker hat beides bekommen: einen Zulauf an Anfragen und einen Verkaufsweg für Teile, auf einem Fundament.
Die interessantere Hälfte ist der Shop: Hier kam ein Kunde für den zweiten Teil zurück, nicht weil er ihm verkauft wurde, sondern weil der erste funktioniert hat.