Der Katalog ist nur die sichtbare Schicht. Darunter liegen die Agentur, ihre Makler und ein Partnernetz — jeweils mit eigenem Zugang und eigenem Anteil am Abschluss. Dafür gibt es nichts von der Stange.
Die Aufgabe
Eine Immobilienagentur ist kein Schaufenster, sondern eine Struktur. Es gibt die Objekte, die Makler, die mit ihnen arbeiten, und das Partnernetz, über das sowohl Kundschaft als auch neue Makler hereinkommen.
Katalog-Plugins lösen nur den ersten Teil: das Objekt ansprechend zeigen. Alles Weitere — wessen Kunde wem gehört, wer mit wem arbeitet, wie das Netz aufgebaut ist — liegt außerhalb ihres Rahmens.
Die Umsetzung
Eigene Datenstruktur. Ein Objekt wird so beschrieben, wie die Agentur es beschreibt, und nicht so, wie es sich der Autor eines fremden Plugins einmal gedacht hat. Das klingt nebensächlich — bis zum ersten Objekt, das in das übernommene Schema nicht passt.
Das Partnernetz liegt im Fundament, nicht daneben. Eine verzweigte Struktur bedeutet, dass ein Beteiligter nicht nur Kundschaft, sondern auch den nächsten Beteiligten mitbringen kann — und das System muss das abbilden.
Keine Lizenzbindung. Das Plugin gehört dem Unternehmen: keine Jahresgebühr, kein Risiko, dass der Autor das Projekt einstellt, kein Update, das eines Tages eine gebrauchte Funktion abschaltet.
Das Ergebnis
Die Agentur führt Objekte, Makler und Partnernetz in einem System statt in drei Tabellen und einem Postfach.
Genau hier verläuft die Grenze zwischen „eine Website bauen“ und „ein System bauen“. Eine Website bekommt man überall. Ein System muss man um die tatsächliche Arbeitsweise herum entwerfen.