Ein selbstständiger Handwerker: vom Anbringen eines Fernsehers bis zur Küchenrenovierung. Aufträge kamen über Bekannte, und das ganze Geschäft ruhte auf fremdem Gedächtnis.
Die Aufgabe
Ein Handwerker hat keine Marke und keinen Vertrieb. Er hat einen Ruf, der in den Köpfen der Nachbarn wohnt und von Mund zu Mund weitergeht.
Das trägt, solange die Bekannten reichen. Danach braucht es eine Adresse, die man jemandem geben kann, der einen nicht kennt — und die von selbst erklärt, was man tut und wie gut.
Die Umsetzung
Die Arbeitsgalerie ist das Hauptargument. In diesem Handwerk stellt man mit den Augen ein. Fotos ausgeführter Arbeiten überzeugen mehr als jede Beschreibung.
Leistungen so benannt, wie die Kundschaft sie nennt, und nicht wie ein Fachverzeichnis. Gesucht wird „Fernseher aufhängen“, nicht „Montage von Wandhalterungen“.
Ein kurzer Weg zum Kontakt. Einen selbstständigen Handwerker wählt man schnell, und ein zusätzlicher Schritt zwischen „gefällt mir“ und „ich schreibe ihm“ kostet hier mehr als jede schöne Animation.
Das Ergebnis
Der Handwerker hat nun eine Adresse für Anzeigen, Nachbarschaftsgruppen oder die Seitentür seines Wagens — und sie arbeitet von dort aus allein weiter.